Glossar
Inventarverwaltung, verständlich erklärt
Verständliche Definitionen rund um die Verwaltung von Inventar und Anlagen - von Inventaretiketten und Audit-Trails bis zu Abschreibung und Meldebestand.
167 Begriffe - Tendenz steigend
Asset-Tracking-Grundlagen
- Materielle vs. immaterielle Vermögenswerte Materielle Vermögenswerte (Tangible Assets) sind physische Gegenstände wie Ausrüstung und Fahrzeuge; immaterielle (Intangible Assets) sind nicht-physisch wie Software-Lizenzen und Patente.
- Verantwortung für Firmeneigentum (Asset Accountability) Verantwortung für Firmeneigentum bedeutet, jedem Asset eine namentlich benannte Person zuzuordnen, sodass sich Standort, Zustand und Nutzung jederzeit auf einen konkreten Verantwortlichen zurückführen lassen.
- Asset-Management Asset-Management ist der koordinierte Prozess der Anschaffung, Verfolgung, Wartung und Entsorgung von Assets, um den größten Wert daraus zu ziehen.
- Asset-Standortverfolgung Asset-Standortverfolgung ist die Erfassung, wo sich jedes Asset gerade befindet - entweder durch Scannen an einem Ort oder durch Live-Methoden wie GPS oder RFID.
- Asset-Tracking Asset-Tracking ist die Praxis, zu erfassen, wo physische Assets sind, wer sie hat und in welchem Zustand sie sich während ihrer Nutzungsdauer befinden.
- Asset-Lebenszyklus Der Asset-Lebenszyklus ist die Abfolge von Phasen, die ein Asset durchläuft - von Planung und Kauf über Einsatz und Wartung bis zur finalen Entsorgung.
- Anlagevermögen / Sachanlage (Fixed Asset) Ein Anlagegut ist ein langfristiger, materieller Gegenstand, den ein Unternehmen besitzt und im Betrieb nutzt - etwa Geräte, Fahrzeuge oder Möbel, nicht zum Weiterverkauf.
- Asset-Datensatz Ein Asset-Datensatz ist das gespeicherte Profil eines einzelnen Assets mit Details wie ID, Beschreibung, Standort, Verantwortlichem, Kosten und Historie.
- Asset-Inventar Ein Asset-Inventar ist eine katalogisierte Liste von allem, was eine Organisation besitzt - erstellt durch Zählen und Erfassen der Assets und laufend aktuell gehalten.
- Asset-Tracking-System Ein Asset-Tracking-System ist die Kombination aus Software, Etiketten und Scan-Hardware, mit der Asset-Identitäten, Standorte und Bewegungen erfasst werden.
- Asset-Verwalter Ein Asset-Verwalter ist die Person oder das Team, die für die sichere Aufbewahrung, den ordnungsgemäßen Gebrauch und den Zustand eines zugewiesenen Assets verantwortlich sind, solange es sich in ihrer Obhut befindet.
- Ghost Asset (Karteileiche) Ein Ghost Asset ist ein Posten, der noch in den Büchern steht, physisch aber fehlt, gestohlen oder unbrauchbar ist - die Datensätze weisen dann mehr Bestand aus, als tatsächlich vorhanden ist.
- Inventarverzeichnis (Asset-Register) Ein Inventarverzeichnis (Asset-Register) ist eine vollständige Aufzeichnung der Assets einer Organisation mit Angaben wie Standort, Eigentümer, Wert und Zustand je Gegenstand.
- Zombie-Asset Ein Zombie-Asset ist ein physischer Gegenstand im Einsatz einer Organisation, der nie ins Asset-Register gelangt ist - er existiert, wird aber nicht verfolgt.
- Anlageninventur (Asset-Audit) Eine Anlageninventur ist eine körperliche Bestandsaufnahme, die überprüft, ob die Assets, die eine Organisation tatsächlich besitzt, mit dem übereinstimmen, was ihr Register ausweist.
- Anlagenstruktur (Asset-Hierarchie) Eine Anlagenstruktur (Asset-Hierarchie) ist eine über- und untergeordnete Struktur, die Assets nach Standort, System und Komponente ordnet und zeigt, wie die Elemente zusammenhängen.
- Asset-Nummer (Inventarnummer) Eine Asset-Nummer (Inventarnummer) ist die eindeutige Kennung, die einem Asset im Register zugewiesen wird - aufgedruckt auf seinem Etikett und genutzt in den Datensätzen, um es von ähnlichen Gegenständen zu unterscheiden.
- Geräteakte (Equipment-Log) Eine Geräteakte ist ein fortlaufender Datensatz über Nutzung, Ausgaben, Wartung und Zustand eines Artikels, sodass jeder die Historie nachvollziehen kann.
- Lückenlose Nachweiskette (Chain of Custody) Eine lückenlose Nachweiskette (Chain of Custody) ist der dokumentierte Nachweis, wer ein Asset über die Zeit in Verwahrung hatte, bewegt oder bearbeitet hat - und belegt die Verantwortung bei jeder Übergabe.
- Equipment Tracking (Geräteverwaltung) Equipment Tracking bezeichnet das laufende Erfassen von Standort, Nutzer und fälliger Rückgabe oder Wartung bei Werkzeugen, Maschinen und Geräten.
- Bewegliche Assets Bewegliche Assets sind physische Gegenstände, die ohne Veränderung an ihnen oder am Grundstück verlegt werden können, z. B. Laptops, Werkzeuge, Fahrzeuge und Möbel.
IT-Asset-Management
- Unbefristete Lizenz vs. Abo-Lizenz Eine unbefristete Lizenz wird einmal gekauft und unbegrenzt genutzt; eine Abo-Lizenz wird monatlich oder jährlich bezahlt und endet, wenn die Zahlungen stoppen.
- Asset Discovery Asset Discovery ist das automatisierte Scannen von Netzwerk, Cloud und Endgeräten, um verbundene Geräte und installierte Software für ein Inventar zu finden und zu identifizieren.
- BYOD (Bring Your Own Device) BYOD (bring your own device) ist eine Richtlinie, die Mitarbeitenden erlaubt, private Handys, Tablets oder Laptops für die Arbeit zu nutzen, meist unter festgelegten Sicherheitsregeln.
- IT-Asset-Lebenszyklus Der IT-Asset-Lebenszyklus ist die Abfolge von Phasen, die ein Asset durchläuft: Planung, Beschaffung, Bereitstellung, Nutzung, Wartung und Entsorgung.
- Asset-Agent Ein Asset-Agent ist ein kleines Programm auf einem Gerät, das dessen Hardware- und Softwaredetails an ein Inventarsystem meldet.
- Configuration Item (CI) Ein Configuration Item (CI) ist jede Komponente - Hardware, Software oder Dokumentation - die in einer CMDB geführt wird, weil sie einen IT-Service unterstützt.
- Endpoint Ein Endpoint ist jedes Gerät, das mit einem Netzwerk verbunden ist - Laptop, Desktop, Telefon, Tablet oder Drucker - und von der IT verwaltet und abgesichert wird.
- Golden Image Ein Golden Image ist eine vorkonfigurierte Master-Kopie von Betriebssystem und Software als Vorlage für identische Einrichtung neuer Geräte.
- Hardware-Austauschzyklus (Hardware Refresh Cycle) Ein Hardware-Austauschzyklus ist das geplante Intervall, oft drei bis fünf Jahre, in dem ein Unternehmen Laptops, Server und andere Geräte ersetzt.
- IT-Inventar Ein IT-Inventar ist ein vollständiger, aktueller Nachweis der Hardware- und Software-Assets eines Unternehmens, einschließlich wer was hat und in welchem Status es sich befindet.
- Software Entitlement Ein Software Entitlement ist das Recht, Software unter bestimmten Bedingungen zu nutzen - wie viele Nutzer, Geräte oder Installationen ein Kauf tatsächlich abdeckt.
- True-Up Ein True-Up ist eine periodische Abstimmung, bei der ein Kunde die tatsächliche Softwarenutzung meldet und für Lizenzen über dem ursprünglich gekauften Umfang zahlt.
- CMDB (Configuration Management Database) Eine CMDB ist eine Datenbank, die Informationen über IT-Assets (Configuration Items) und die Beziehungen zwischen ihnen speichert.
- Hardware Asset Management (HAM) Hardware Asset Management (HAM) ist die Verfolgung physischer IT-Geräte wie Laptops, Server und Peripherie vom Kauf bis zur Entsorgung.
- IT Asset Disposition (ITAD) IT Asset Disposition ist die verwaltete letzte Phase des Hardware-Lebenszyklus - Daten löschen, Entsorgungsweg wählen und dokumentieren, wohin jedes ausgemusterte Gerät ging.
- ITAM (IT Asset Management) ITAM (IT Asset Management) ist die Praxis, Hardware und Software einer Organisation über den gesamten Lebenszyklus zu verfolgen und zu führen.
- MDM (Mobile Device Management) MDM (Mobile Device Management) ist Software, mit der IT-Teams Telefone, Tablets und Laptops remote konfigurieren, absichern, überwachen und löschen können.
- Per-User-Lizenzierung (Seat) Bei der Per-User-Lizenzierung (Seat-Lizenzierung) wird Software nach der Anzahl benannter Nutzer bepreist - jede Person mit Zugangsbedarf zählt als ein bezahlter Seat.
- Shadow IT Shadow IT ist Hardware, Software oder Cloud-Services, die in einer Organisation genutzt werden, ohne Wissen oder Freigabe der IT-Abteilung.
- Software Asset Management (SAM) Software Asset Management (SAM) ist die Praxis, Software-Lizenzen, Nutzung und Kosten zu verfolgen, um lizenzkonform zu bleiben und zu hohe Ausgaben zu vermeiden.
- License Compliance License Compliance bedeutet, Software strikt innerhalb der Lizenzvereinbarung zu nutzen - Seat-Anzahl, Versionen und Nutzungsrechte eingeschlossen.
- Software License Management Software License Management ist der Prozess, Lizenzkäufe, Verlängerungen und Nutzung zu verfolgen, damit eine Organisation lizenzkonform bleibt und die Kosten im Griff behält.
Etiketten und Kennzeichnung
- 1D vs. 2D Barcode 1D-Barcodes kodieren Daten in vertikalen Linien, die horizontal gelesen werden, während 2D-Barcodes wie QR-Codes deutlich mehr Daten in einem zweidimensionalen Raster speichern.
- Asset-Kennzeichnung Asset-Kennzeichnung ist die Praxis, dauerhafte Kennungen wie Etiketten, Gravuren oder Ätzungen an Ausstattung anzubringen, damit sie sich eindeutig identifizieren und zuordnen lässt.
- Barcode-Scanner Ein Barcode-Scanner ist ein Gerät oder eine App, die Barcodes optisch liest und sie in Daten umwandelt, die ein Computer oder ein Inventarsystem nutzen kann.
- Barcode Ein Barcode ist ein maschinenlesbares Muster aus Linien oder Formen, das eine Kennung kodiert und es einem Scanner ermöglicht, das zugehörige Element nachzuschlagen.
- Etikettendrucker Ein Etikettendrucker ist ein Drucker für Klebeetiketten, typischerweise mit Direktthermo- oder Thermotransferdruck auf Etikettenrollen.
- Inventaretikett (Asset Tag) Ein Inventaretikett (Asset Tag) ist ein physisches Etikett mit eindeutiger Kennung, das an Ausstattung angebracht wird, damit sie sich identifizieren, erfassen und ihrem Datensatz im Asset-Register zuordnen lässt.
- Inventaretikett (Asset-Label) Ein Inventaretikett (Asset-Label) ist ein haltbarer Aufkleber oder ein Schild am Gerät, das eine Inventarnummer, einen Barcode oder einen QR-Code trägt und das Element mit dem Inventarverzeichnis verknüpft.
- Metall-Inventaretikett (Foil Asset Tag) Ein Metall-Inventaretikett ist ein metallisches Etikett, meist aus eloxiertem Aluminium, das Hitze, Chemikalien und Abrieb besser übersteht als Kunststoffetiketten.
- QR-Code Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Barcode, der Daten in einem Raster aus schwarzen und weißen Quadraten speichert und mit Smartphone-Kamera oder Scanner lesbar ist.
- Sicherheitsetikett (Tamper-Evident Label) Ein Sicherheitsetikett (engl. Tamper-Evident Label) ist ein Asset-Etikett, das bei Entfernung oder Veränderung sichtbare Spuren hinterlässt, etwa ein VOID-Muster.
- Typenschild (Equipment Nameplate) Ein Typenschild ist eine vom Hersteller an einer Maschine angebrachte Platte mit Modell, Seriennummer, Nennwerten und weiteren Angaben zur Identifikation.
- Asset-ID (Inventarnummer) Eine Asset-ID (Inventarnummer) ist der eindeutige Code, den eine Organisation jedem Asset im Register zuweist, damit sich das Element eindeutig identifizieren, etikettieren und erfassen lässt.
- IMEI (International Mobile Equipment Identity) Eine IMEI (International Mobile Equipment Identity) ist eine eindeutige, 15-stellige Nummer, die ein einzelnes Mobiltelefon oder ein anderes mobilfunkfähiges Gerät identifiziert.
- MAC-Adresse Eine MAC-Adresse ist eine eindeutige Hardware-Kennung einer Netzwerkschnittstelle, geschrieben als sechs Paare hexadezimaler Ziffern.
- Seriennummer (Serial Number) Eine Seriennummer (engl. Serial Number) ist eine eindeutige Kennung, die ein Hersteller einer einzelnen Einheit zuweist und sie von jedem anderen Stück desselben Modells unterscheidet.
- SKU (Stock Keeping Unit) Eine SKU (Stock Keeping Unit) ist ein vom Händler definierter Code, der einen bestimmten Produkttyp und seine Attribute für die Bestandsführung identifiziert.
- UID (Unique Identifier) Eine UID (Unique Identifier) ist eine Zeichenkette, die garantiert eine einzelne Entität wie ein Asset, einen Datensatz oder ein Gerät ohne Duplikate identifiziert.
- VIN (Fahrzeug-Identifizierungsnummer) Eine VIN (Vehicle Identification Number) ist der eindeutige 17-stellige Code jedes Straßenfahrzeugs, der Hersteller, Ausstattung und das einzelne Fahrzeug identifiziert.
- GPS-Tracking für Geräte (GPS Asset Tracking) GPS-Tracking für Geräte nutzt satellitengestützte Tracker an Geräten oder Fahrzeugen, um deren Standort in Echtzeit an eine Software zu melden.
- NFC (Near-Field Communication) NFC (Near-Field Communication) ist eine Nahfeldfunktechnologie, mit der Geräte wie Smartphones Tags lesen oder Daten im Abstand weniger Zentimeter austauschen.
- RFID (Radio-Frequency Identification) RFID (Radio-Frequency Identification) ist eine Technologie, die per Funkwellen Daten von an Objekten angebrachten Tags liest, ohne Sichtlinie.
Ausgabe und Verantwortung
- Ausgabe und Rückgabe (Check-in/Check-out) Ausgabe und Rückgabe ist der Prozess, bei dem erfasst wird, wann ein Asset an eine Person ausgegeben und wann es zurückgegeben wird, damit immer bekannt ist, wer den Gegenstand in Verwahrung hat.
- Lending-Library-Modell Das Lending-Library-Modell führt gemeinsame Geräte wie Bibliotheksbücher: katalogisiert, für feste Zeiten ausgeliehen und zur Wiederverwendung zurückgegeben.
- Asset-Transfer Ein Asset-Transfer ist die dokumentierte Verlagerung eines Assets von einer Person, Abteilung oder einem Standort zu einer anderen, mit Aktualisierung von Verantwortung und Zuständigkeit.
- Geräteausgabe-System (Equipment-Checkout-System) Ein Geräteausgabe-System ist ein Werkzeug oder Prozess, der erfasst, wer Ausrüstung ausleiht, wann sie zurück sein soll und in welchem Zustand sie zurückkommt.
- Gerätepool (Equipment Pool) Ein Gerätepool ist ein gemeinsamer Bestand an Assets, den jede berechtigte Person ausleihen kann, statt ein Gerät dauerhaft einer Person zuzuweisen.
- Tool Crib (Werkzeugausgabe) Ein Tool Crib (deutsch: Werkzeugausgabe) ist ein kontrollierter Lagerbereich, in dem Werkzeug und Ausrüstung ausgegeben, zurückgegeben und erfasst werden - oft mit Ausgabeschalter oder Ausgabesystem.
- Überfälliges Asset Ein überfälliges Asset ist ein ausgeliehener Gegenstand, dessen Rückgabedatum ohne Rückgabe oder Verlängerung verstrichen ist.
- Übergabeprotokoll (Ausgabeliste) Eine Ausgabeliste ist ein Formular - auf Papier oder digital -, in das Entleiher Name, entnommenen Gegenstand, Ausgabedatum und Rückgabedatum eintragen.
- Verwahrungsprotokoll Ein Verwahrungsprotokoll ist eine chronologische Aufzeichnung, wer ein Asset in Verwahrung hatte, mit Daten und Unterschriften oder Scans bei jeder Übergabe.
- Zustandsbericht Ein Zustandsbericht ist eine dokumentierte Bewertung des physischen Zustands eines Assets, meist bei Ausgabe und Rückgabe erfasst, um Schäden oder Abnutzung festzuhalten.
- Asset-Rückgabe Eine Asset-Rückgabe ist der Rücknahmeschritt, bei dem ein ausgeliehener Gegenstand zurückkommt, sein Zustand geprüft wird und die Verwahrung an die Organisation zurückgeht.
- Asset-Zuweisung Asset-Zuweisung ist die Zuordnung eines Assets an eine bestimmte Person, ein Team oder einen Standort, damit die Verantwortung für den Gegenstand klar ist.
- Empfangsbestätigung (Hand Receipt) Eine Empfangsbestätigung ist ein unterschriebenes Dokument, das belegt, dass eine Person bestimmtes Eigentum erhalten hat und dafür die Verantwortung übernimmt.
- Gerätereservierung (Equipment Reservation) Eine Gerätereservierung ist eine Buchung, die ein Asset für eine Person zu einem künftigen Termin vormerkt und Doppelbuchungen gemeinsam genutzter Geräte verhindert.
- Leihfrist Eine Leihfrist ist die vereinbarte Zeit, die ein Ausleihender ein ausgegebenes Asset behalten darf, bevor es zurückgegeben oder verlängert werden muss.
- Überlassungsvereinbarung (Equipment-Leihvereinbarung) Eine Überlassungsvereinbarung ist ein Dokument, das die Bedingungen festlegt, unter denen eine Person Ausrüstung ausleiht - Dauer, Pflege und Haftung.
- Kitting Kitting ist die Praxis, zusammengehörige Artikel zu einem Kit zu bündeln, das als eine Einheit gelagert, ausgegeben und zurückgegeben wird.
- Self-Service Checkout Self-Service Checkout ermöglicht Ausleihenden, ein Etikett zu scannen und ein Asset selbst auszuleihen, ohne dass ein Mitarbeitender die Ausleihe bearbeitet.
Wartung und Lebenszyklus
- Geplante vs. ungeplante Wartung Geplante Wartung ist im Voraus terminierte Arbeit; ungeplante Wartung ist reaktive Arbeit nach unerwartetem Ausfall - das Verhältnis signalisiert Asset-Gesundheit.
- Asset-Ausmusterung Asset-Ausmusterung ist die kontrollierte Stilllegung eines Assets - inklusive Datenlöschung, Aktualisierung des Datensatzes und abschließender Entsorgung oder Weiterverkauf.
- Asset-Uptime (Verfügbarkeit) Asset-Uptime ist der Anteil der geplanten Zeit, in der ein Asset verfügbar und funktionsfähig ist - berechnet als Betriebszeit geteilt durch geplante Betriebszeit.
- Ausfallzeit Ausfallzeit ist jede Periode, in der ein Asset oder System nicht nutzbar ist, sei es wegen Ausfall, Wartung oder externer Ursachen.
- Nutzungsdauer Die Nutzungsdauer ist die Zeit, in der es sich lohnt, ein Asset im Einsatz zu halten - das Zeitfenster, um das herum Wartung, Überholung und Ersatz geplant werden.
- Arbeitsauftrag Ein Arbeitsauftrag ist eine dokumentierte Anforderung, die eine bestimmte Wartungs- oder Reparaturaufgabe autorisiert und verfolgt - wer sie erledigt, an welchem Asset und bis wann.
- CMMS (Computerized Maintenance Management System) Ein CMMS (Computerized Maintenance Management System) ist Software, die Wartungsarbeiten plant, verfolgt und dokumentiert sowie die Servicehistorie von Assets erfasst.
- Prüfplan (Inspection Schedule) Ein Prüfplan ist ein terminierter Kalender wiederkehrender Prüfungen an Assets mit Festlegung, was geprüft wird, wie oft, von wem und nach welchen Kriterien.
- Service Level Agreement (SLA) Ein Service Level Agreement (SLA) ist eine dokumentierte Zusage, die den Servicestandard definiert, den ein Anbieter erfüllen muss - z. B. Reaktions- und Behebungszeiten.
- Service Ticket Ein Service Ticket ist ein protokollierter Datensatz eines gemeldeten Problems oder einer Anfrage, vom Erstellen bis zur Lösung durch das Support- oder Wartungsteam verfolgt.
- Wartungsrückstand Ein Wartungsrückstand ist die Warteschlange genehmigter, aber noch nicht erledigter Wartungsarbeit - oft in Arbeitsstunden oder Wochen gemessen.
- End of Life (EOL) End of Life (EOL) ist der Zeitpunkt, an dem ein Produkt vom Hersteller nicht mehr verkauft, aktualisiert oder unterstützt wird und ersetzt oder ausgemustert werden sollte.
- Ersatzteilverwaltung (Spare Parts Management) Die Ersatzteilverwaltung (engl. Spare Parts Management) ist die Steuerung des Ersatzteilbestands - welche Teile in welcher Menge gelagert werden und wann nachbestellt wird, bevor der Bestand leer ist.
- Garantieverwaltung Die Garantieverwaltung ist die Erfassung der Garantiebedingungen und Ablaufdaten jedes Assets, damit Reparaturen beim Anbieter geltend gemacht werden können, statt aus eigener Tasche bezahlt zu werden.
- Kalibrierung Kalibrierung ist das Prüfen und Einstellen eines Messgeräts an einem bekannten Standard, damit seine Messungen innerhalb einer festgelegten Toleranz genau bleiben.
- Korrektive Instandhaltung (Instandsetzung) Korrektive Instandhaltung (Instandsetzung) ist Reparaturarbeit, die nach Feststellung eines Fehlers ausgeführt wird und ein Asset wieder in Betrieb bringt.
- MTBF (Mean Time Between Failures) MTBF (Mean Time Between Failures) ist die durchschnittliche Betriebszeit zwischen Ausfällen eines reparierbaren Assets - zentrale Zuverlässigkeitskennzahl.
- MTTR (Mean Time to Repair) MTTR (Mean Time to Repair) ist die durchschnittliche Zeit, ein ausgefallenes Asset zu reparieren und wieder in Betrieb zu nehmen - von der Störungsmeldung bis zur Wiederinbetriebnahme.
- Prädiktive Wartung Prädiktive Wartung nutzt Zustandsdaten wie Sensorwerte oder Nutzung, um Ausfälle vorherzusagen und Assets kurz vor dem Defekt zu warten.
- Refurbishment Refurbishment ist die Wiederherstellung eines gebrauchten Assets in guten Arbeitszustand durch Reparatur, Ersatz verschlissener Teile, Prüfung und Reinigung vor Wiederverwendung oder Weiterverkauf.
- Vorbeugende Wartung (Preventive Maintenance) Vorbeugende Wartung ist die routinemäßige, geplante Instandhaltung von Assets, um die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls zu verringern, bevor er überhaupt eintritt.
- Wartung (Equipment Servicing) Wartung ist die routinemäßige Pflege von Maschinen und Geräten - Reinigung, Schmierung, Prüfung von Verschleißteilen und Einstellungen -, um sie sicher am Laufen zu halten.
Finanzen und Abschreibung
- Aktivierung von Anlagegütern (Asset Capitalization) Die Aktivierung erfasst einen Kauf als Anlagevermögen in der Bilanz und schreibt ihn über die Nutzungsdauer ab, statt die vollen Kosten sofort als Aufwand zu buchen.
- Abschreibung Abschreibung ist der buchhalterische Prozess, die Anschaffungskosten eines Anlageguts über die Nutzungsdauer zu verteilen, um Verschleiß, Alter und Wertverlust abzubilden.
- Amortisation Amortisation verteilt die Kosten eines immateriellen Vermögenswerts wie Software oder eines Patents über die Nutzungsdauer - sie ist das Pendant zur Abschreibung, nur für immaterielle Werte.
- Anlagenbuchhaltung (Fixed Asset Accounting) Die Anlagenbuchhaltung begleitet langfristige Assets vom Kauf bis zum Abgang und erfasst Anschaffungskosten, Abschreibung, Wertminderung und den Gewinn oder Verlust beim Verkauf.
- Asset-Bewertung Asset-Bewertung ist der Prozess, den Wert eines Assets zu ermitteln, mit Methoden wie Kosten-, Marktvergleichs- oder Ertragsansatz.
- Buchwert Buchwert sind die ursprünglichen Anschaffungskosten eines Assets abzüglich kumulierter Abschreibung - der Wert, mit dem es in der Bilanz steht.
- CapEx (Capital Expenditure) CapEx (capital expenditure, Investitionsausgaben) sind Ausgaben zum Kauf oder zur Aufrüstung langfristiger Assets wie Ausstattung, Fahrzeuge oder Gebäude, die aktiviert statt sofort als Aufwand erfasst werden.
- Degressive Abschreibung Bei der degressiven Abschreibung wird jedes Jahr ein fester Prozentsatz auf den verbleibenden Buchwert eines Assets angewendet, wodurch der Aufwand in die frühen Jahre verlagert wird.
- Nettobuchwert (NBV) Der Nettobuchwert ist Anschaffungskosten minus kumulierte Abschreibung und Wertminderung - der aktuelle Buchwert in den Büchern.
- Restwert (Residual Value) Der Restwert (engl. Residual Value) ist der Betrag, den ein Asset am Ende seiner Nutzungsdauer oder Leasinglaufzeit voraussichtlich wert ist, vor Verkaufs- und Entsorgungskosten.
- Restwert (Salvage Value) Der Restwert (engl. Salvage Value) ist der geschätzte Betrag, den ein Asset am Ende seiner Nutzungsdauer wert sein wird, nachdem die Abschreibung vollständig durchgelaufen ist.
- Verkehrswert (Fair Market Value, FMV) Der Verkehrswert ist der Preis, zu dem ein Asset zwischen einem verkaufs- und einem kaufbereiten Partner wechseln würde - beide gut informiert und keiner zum Handeln gezwungen.
- Betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer ist der Zeitraum, in dem ein Asset für ein Unternehmen Wert erzeugen soll, und bestimmt die Abschreibungsdauer.
- Lineare Abschreibung (Straight-Line) Die lineare Abschreibung (engl. Straight-Line Depreciation) verteilt jedes Jahr einen gleichen Anteil der Asset-Kosten über die Nutzungsdauer: (Kosten minus Restwert) geteilt durch die Jahre.
- Abschreibungsplan Ein Abschreibungsplan ist eine Tabelle mit Kosten, Methode, jährlichem Abschreibungsaufwand und verbleibendem Buchwert jedes Assets über dessen Lebensdauer.
- Anlagenabgang (Asset Disposal) Der Anlagenabgang ist das Entfernen eines Assets aus dem Betrieb und aus den Büchern - per Verkauf, Verschrottung, Spende oder Recycling - samt Erfassung des entstehenden Gewinns oder Verlusts.
- Anlagenverzeichnis (Fixed Asset Register) Ein Anlagenverzeichnis listet alle Anlagegüter eines Unternehmens auf - je Asset mit Anschaffungskosten, Standort, Zustand, Abschreibung und Angaben zum Abgang.
- Aktivierungsgrenze Eine Aktivierungsgrenze ist der Mindestanschaffungswert, ab dem ein Unternehmen einen Gegenstand als Anlagevermögen erfasst, statt ihn sofort als Aufwand zu buchen.
- Ausbuchung von Anlagen (Asset Write-off) Eine Ausbuchung von Anlagen entfernt ein Asset aus den Büchern, indem der verbleibende Buchwert als Aufwand erfasst wird - typischerweise nach Verlust, Schaden oder technischer Veralterung.
- Außerplanmäßige Abschreibung (Impairment) Eine außerplanmäßige Abschreibung (Wertminderung) ist ein dauerhafter Rückgang des erzielbaren Werts eines Assets unter seinen Buchwert, der eine Abschreibung in den Konten erfordert.
- OpEx (Betriebsausgaben) OpEx (Betriebsausgaben) sind die laufenden Kosten des Geschäftsbetriebs, wie Miete, Wartung und Abonnements, die in der Periode ihres Anfalls als Aufwand erfasst werden.
- Total Cost of Ownership (TCO) Total Cost of Ownership sind die gesamten Lebenszykluskosten eines Assets: Kaufpreis plus Betrieb, Wartung, Support und Entsorgung.
Compliance und Audit
- Asset-Abgleich Asset-Abgleich ist der Prozess, physische Assets mit dem Asset-Register und den Buchhaltungsdaten zu vergleichen und gefundene Abweichungen aufzulösen.
- Asset-Verifikation Asset-Verifikation ist der Prozess, physisch zu bestätigen, dass Assets im Register existieren, dort sind, wo die Datensätze es sagen, und in nutzbarem Zustand sind.
- WEEE-Richtlinie Die WEEE-Richtlinie ist EU-Gesetzgebung zur Sammlung, Verwertung und Rückgewinnung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten.
- Audit-Trail Ein Audit-Trail ist eine chronologische Aufzeichnung jeder Änderung an einem Asset oder Datensatz, die zeigt, wer was wann getan hat und welcher Wert vor und nach der Änderung galt.
- Datenträgendes Gerät Ein datenträgendes Gerät ist jedes Asset, das Daten speichert - Laptop, Telefon, Laufwerk oder Kopierer - und bei Entsorgung sicheres Löschen oder Vernichtung braucht.
- Informationswerte-Verzeichnis (Information Asset Register) Ein Informationswerte-Verzeichnis ist ein Katalog der Daten- und Informationswerte eines Unternehmens, der festhält, was sie sind, wo sie liegen und wem sie gehören.
- Internes Kontrollsystem (IKS) Ein internes Kontrollsystem (IKS) umfasst die Richtlinien, Verfahren und Prüfungen, mit denen ein Unternehmen Assets schützt, Fehler verhindert und Aufzeichnungen verlässlich hält.
- Vernichtungszertifikat Ein Vernichtungszertifikat ist ein Dokument eines Entsorgungsdienstleisters, das bestätigt, dass bestimmte Assets oder Daten vernichtet wurden, wann und mit welcher Methode.
- Anlageninventur (Fixed Asset Audit) Eine Anlageninventur ist eine Prüfung, ob Anlagegüter physisch vorhanden sind, korrekt bewertet wurden und mit Anlagenverzeichnis und Konten übereinstimmen.
- Asset-Management-Richtlinie Eine Asset-Management-Richtlinie ist ein Dokument, das die Regeln festlegt, wie eine Organisation ihre Assets anschafft, verfolgt, nutzt, wartet und entsorgt.
- Datenaufbewahrungsrichtlinie Eine Datenaufbewahrungsrichtlinie legt fest, wie lange eine Organisation jeden Datentyp oder jede Aufzeichnung behält und wann und wie sie sicher gelöscht oder vernichtet werden muss.
- Nutzungsrichtlinie (Acceptable Use Policy, AUP) Eine Nutzungsrichtlinie (Acceptable Use Policy, AUP) legt fest, wie Mitarbeitende Unternehmensgeräte, Netzwerke und Daten nutzen dürfen und was dabei untersagt ist.
- Physische Inventur Eine physische Inventur ist der Prozess des manuellen Zählens und Prüfens von Assets oder Bestand vor Ort, um zu bestätigen, dass Aufzeichnungen der Realität entsprechen.
- Elektroschrott (E-Waste) Elektroschrott (E-Waste) ist jedes entsorgte Elektro- oder Elektronikgerät - von Laptops und Telefonen bis zu Monitoren -, das bei Entsorgung oder Recycling eine besondere Behandlung braucht.
- ISO 27001 Assetmanagement ISO 27001 Assetmanagement umfasst die Annex-A-Maßnahmen, die Unternehmen verpflichten, ihre Informationswerte zu inventarisieren, Verantwortliche zuzuweisen und sie zu schützen.
- ITAD (IT Asset Disposition) ITAD (IT Asset Disposition) ist der sichere, regelkonforme Prozess der Ausmusterung von IT-Geräten durch Datenvernichtung, Wiederverkauf, Recycling oder Entsorgung.
- Prüfungssicherheit (Audit-Bereitschaft) Prüfungssicherheit ist der Zustand, in dem Datensätze, Kontrollen und Belege so organisiert sind, dass eine interne oder externe Prüfung ohne Hektik in letzter Minute bestanden werden kann.
- Segregation of Duties Segregation of Duties ist eine interne Kontrolle, die einen Prozess auf mehrere Personen verteilt, sodass niemand allein einen Fehler oder Betrug begehen und verbergen kann.
- Sichere Datenlöschung (Data Sanitization) Sichere Datenlöschung ist das bewusste, dauerhafte Entfernen von Daten von einem Gerät, sodass sie sich nicht wiederherstellen lassen - durch Überschreiben, Entmagnetisierung oder physische Vernichtung.
Inventar und Bestand
- Bestandsgenauigkeit Bestandsgenauigkeit misst, wie eng die erfassten Bestände dem physisch vorhandenen Bestand entsprechen, meist als Prozentsatz aus Zählungen.
- Bestandsmanagement Bestandsmanagement ist der Prozess des Bestellens, Lagerns, Verfolgens und Verbrauchens des Bestands eines Unternehmens - von Verbrauchsmaterial und Teilen bis zu Fertigwaren.
- Bestandsschwund Bestandsschwund ist der Verlust von Lagerware zwischen Kauf und Verkauf, verursacht durch Diebstahl, Beschädigung, Fehlzählung oder Verwaltungsfehler.
- Bestandsumschlag Bestandsumschlag ist eine Kennzahl, die zeigt, wie oft ein Unternehmen seinen Bestand in einer Periode verkauft und ersetzt, berechnet als Wareneinsatz geteilt durch durchschnittlichen Bestand.
- Lagerbestand (Stock Level) Der Lagerbestand (engl. Stock Level) ist die Menge eines Artikels, die ein Unternehmen aktuell vorhält, oft anhand von Mindest- und Höchstschwellen für Nachbestellungen überwacht.
- Meldebestand (Reorder Point) Der Meldebestand (engl. Reorder Point) ist der Bestandsstand, bei dem eine neue Bestellung ausgelöst werden soll, damit Ware ankommt, bevor der Bestand leer ist - berechnet aus Bedarf und Lieferzeit.
- Sicherheitsbestand (Safety Stock) Der Sicherheitsbestand (engl. Safety Stock) ist zusätzlicher Bestand als Puffer gegen Nachfragespitzen oder Lieferverzögerungen, um das Risiko zu senken, dass ein Artikel ausgeht.
- Wareneingang (Goods Receiving) Der Wareneingang ist der Prozess, eingehende Lieferungen gegen die Bestellung zu prüfen, den Zustand zu kontrollieren und die Posten ins Lager zu buchen.
- Lieferzeit Die Lieferzeit ist die Zeit zwischen Bestellung und Wareneingang - genutzt, um Nachbestellungen so zu timen, dass der Bestand nicht ausgeht.
- Fehlbestand (Stockout) Ein Fehlbestand (engl. Stockout) tritt ein, wenn ein Artikel vollständig ausverkauft ist und die Nachfrage nicht bedient werden kann - mit entgangenen Verkäufen, Verzögerungen oder Ersatzlösungen.
- Ladenhüter (Dead Stock) Ein Ladenhüter (Dead Stock) ist Bestand, der nicht mehr verkauft oder genutzt wird, im Lager liegt und Geld, Platz und Verwaltungszeit bindet.
- Lieferrückstand (Backorder) Ein Lieferrückstand (Backorder) ist eine Bestellung für einen vorübergehend nicht vorrätigen Artikel, die jetzt angenommen und erst geliefert wird, wenn neuer Bestand eintrifft.
- Par-Level Ein Par-Level ist die Mindestmenge eines Artikels, die immer vorrätig sein sollte; fällt der Bestand unter Par, wird nachbestellt.
- Inventur (Stocktake) Eine Inventur (engl. Stocktake) ist eine vollständige physische Zählung des Bestands, um gebuchte Mengen zu prüfen, Abweichungen zu finden und eine korrekte Buchführung zu stützen.
- Mindestbestellmenge (MOQ) Eine Mindestbestellmenge (MOQ) ist die kleinste Menge eines Produkts, die ein Lieferant in einer Bestellung verkaufen will.
- Permanente Inventur (Cycle Count) Die permanente Inventur (Cycle Count) ist eine teilweise Inventurzählung nach rotierendem Plan - es wird jeweils eine Teilmenge der Artikel geprüft, damit der Bestand stimmt, ohne den Betrieb ganz anzuhalten.
- Purchase Order Eine Purchase Order (PO) ist ein Dokument, das ein Käufer an einen Lieferanten sendet, um eine Bestellung zu bestätigen - mit Artikeln, Mengen, Preisen und Lieferbedingungen.
- Stückliste (BOM) Eine Stückliste (BOM) ist eine strukturierte Liste aller Teile, Komponenten und Mengen, die zum Bauen, Montieren oder Reparieren eines Produkts benötigt werden.
- FIFO (First In, First Out) FIFO (first in, first out) ist eine Methode der Bestandsbewertung, bei der der älteste Bestand zuerst genutzt oder verkauft wird - üblich bei verderblicher Ware und in der Kostenrechnung.
- Just-in-Time (JIT) Bestand Just-in-Time (JIT) Bestand ist eine Strategie, Ware erst bei Bedarf zu empfangen, Lagerkosten zu senken und dabei auf zuverlässige Lieferanten angewiesen zu sein.
- LIFO (Last In, First Out) LIFO (Last In, First Out) ist eine Bestandsbewertungsmethode, bei der der neueste Bestand zuerst als verkauft gilt; unter US GAAP erlaubt, unter IFRS nicht.
- Verbrauchsmaterialien Verbrauchsmaterialien sind geringwertige Artikel, die regelmäßig verbraucht und ersetzt werden, z. B. Druckertoner, Handschuhe, Batterien und Reinigungsmittel.
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