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Etiketten und Kennzeichnung

Was ist eine MAC-Adresse?

Was eine MAC-Adresse ist, wie die Hardware-Kennung formatiert ist, Unterschied zur IP-Adresse und warum MAC-Adressen in IT-Inventare gehören.

AMPthilly Aktualisiert

Eine MAC-Adresse ist eine eindeutige Hardware-Kennung einer Netzwerkschnittstelle, geschrieben als sechs Paare hexadezimaler Ziffern.

Eine MAC-Adresse (Media Access Control Address) ist eine eindeutige Hardware-Kennung einer Netzwerkschnittstelle, geschrieben als sechs Paare hexadezimaler Ziffern - z. B. 00:1A:2B:3C:4D:5E. Wie eine Seriennummer des Herstellers wird sie ab Werk gesetzt; anders als die Seriennummer identifiziert sie eine konkrete Netzwerkschnittstelle, nicht das ganze Gerät, und andere Geräte im lokalen Netz nutzen sie, um Verkehr anzusprechen.

Format und Beispiel

Eine MAC-Adresse ist 48 Bit lang, üblicherweise als sechs zweistellige hexadezimale Gruppen mit Doppelpunkten oder Bindestrichen (00:1A:2B:3C:4D:5E und 00-1A-2B-3C-4D-5E sind dieselbe Adresse). Die ersten drei Paare sind die Organisationally Unique Identifier (OUI), dem Hersteller der Netzwerk-Hardware zugewiesen - die vordere Hälfte einer MAC verrät den Chip-Hersteller. Die letzten drei Paare identifizieren die einzelne Schnittstelle.

Ein Gerät hat meist mehrere. Ein typischer Laptop hat getrennte MACs für Wi-Fi, Ethernet und Bluetooth; Dockingstation oder USB-Netzwerkadapter bringen eigene Adressen mit.

MAC-Adresse vs. IP-Adresse

Beide werden verwechselt, weil beide „ein Gerät im Netz identifizieren”, sitzen aber auf verschiedenen Schichten. MAC ist physisch: an Hardware gebunden, im lokalen Segment bedeutsam, unverändert beim Ortswechsel. IP ist logisch: vom jeweiligen Netz vergeben, im Büro, zu Hause und im Hotel-WLAN unterschiedlich. Kurz: MAC ist, wer die Netzwerkkarte ist; IP ist, wo sie gerade lebt.

MAC-Adresse finden

  • Windows - ipconfig /all ausführen und „Physische Adresse” unter dem passenden Adapter suchen.
  • macOS - Systemeinstellungen, Netzwerk, Details der aktiven Schnittstelle.
  • Telefone und Tablets - im Bereich „Über” oft die Wi-Fi-MAC (viele Geräte zeigen dort auch eine randomisierte Adresse pro Netz).
  • Netzwerkgeräte - Drucker, Access Points und Router tragen die MAC meist auf einem Werksaufkleber neben der Seriennummer.

Warum MAC-Adressen ins IT-Inventar gehören

Die MAC ist die Brücke zwischen dem, was Ihr Netz sieht, und dem, was Ihr Register sagt. Taucht ein unbekanntes Gerät auf, ist die MAC oft der einzige Anhaltspunkt - speichert das Register die Hardware-MACs, endet die Suche mit Name und Besitzer statt mit einem Schulterzucken. Dieselbe Spalte hilft bei DHCP-Reservierungen, Netzwerk-Zugriffslisten und der Bestätigung, dass der Laptop auf der Werkbank tatsächlich der im Datensatz beschriebene ist. In AMPthilly ist ein benutzerdefiniertes Feld am Asset-Datensatz der natürliche Platz für die Hardware-MAC - neben Seriennummer, Besitzer und Historie.

Grenzen der MAC als Kennung

Behandeln Sie die MAC als eine von mehreren Kennungen, nicht als die eine. Moderne Telefone und Laptops vergeben pro Netz standardmäßig eine zufällige Wi-Fi-MAC - die vom Netz protokollierte Adresse ist dann nicht zwingend die Hardware-Adresse. Adressen lassen sich per Software fälschen (spoofen), womit die MAC allein als Sicherheitskontrolle ausscheidet. Bei Dock-Setups gilt: Die Adresse am Kabel gehört dem Dock, nicht dem Laptop. Das macht das Feld nicht nutzlos - es ist genau das Argument für ein physisches Asset Label und Ihre eigene Asset-ID, damit die Identifikation nie von einer einzelnen Zahl abhängt. Weitere Kennungen finden Sie im Glossar.

Verwandte Begriffe

  • Serial Number - Hersteller-Kennung des ganzen Geräts, neben der MAC erfasst
  • Asset Label - physisches Label mit der eigenen ID der Organisation
  • Asset Marking - haltbare Kennzeichnungsmethoden für Equipment
  • QR Code - scannbares Format, das Hardware mit dem Datensatz verknüpft
  • Barcode - 1D-Format auf Werksaufklebern

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