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Asset-Tracking-Grundlagen

Was ist eine Asset-Nummer (Inventarnummer)?

Was eine Asset-Nummer (Inventarnummer) ist, wie sie sich von einer Seriennummer unterscheidet und worauf es bei einem Nummerierungsschema ankommt, das mit dem Register mitwächst.

AMPthilly Aktualisiert

Eine Asset-Nummer (Inventarnummer) ist die eindeutige Kennung, die einem Asset im Register zugewiesen wird - aufgedruckt auf seinem Etikett und genutzt in den Datensätzen, um es von ähnlichen Gegenständen zu unterscheiden.

Eine Asset-Nummer (im Deutschen meist Inventarnummer) ist die eindeutige Kennung, die eine Organisation einem einzelnen Asset in ihrem Register zuweist - der kurze Code, der auf dem Etikett des Gegenstands aufgedruckt ist und in jedem Datensatz verwendet wird, der ihn erwähnt. Ihre einzige Aufgabe ist es, einen Gegenstand unter gleichartigen eindeutig zu machen: Gibt es drei identische Staubsauger, trennt die Nummer den einen in Reparatur von den beiden noch im Einsatz. Sie ist der Suchschlüssel, der das physische Objekt, sein Etikett und seinen Asset-Datensatz verbindet.

Asset-Nummer vs. Seriennummer

Das sind verschiedene Identifikatoren mit verschiedenen Aufgaben, und ein gutes Register führt beide:

  • Die Seriennummer gehört dem Hersteller. Sie ist oft lang, an der Unterseite versteckt und von Marke zu Marke unterschiedlich formatiert. Sie brauchen sie für Garantieansprüche, Versicherung und Diebstahlmeldungen.
  • Die Asset-Nummer gehört Ihnen. Sie ist kurz, einheitlich, auf dem Etikett sichtbar und in Register, Etiketten und Audit-Listen dieselbe. Sie ist das, was die Leute tatsächlich vorlesen, eintippen und täglich scannen.

Die Seriennummer belegt der Außenwelt, was der Gegenstand ist; die Asset-Nummer identifiziert ihn innerhalb Ihrer Organisation.

Ein Nummerierungsschema entwerfen

Die Nummer ist permanent, also so gestalten, dass sie mitwächst:

  • Kurz und fortlaufend. LT-0042, FA-0007. Lange Codes werden falsch eingetippt und schlicht ignoriert.
  • Präfix nach Asset-Typ, optional. Ein Präfix wie LT oder FA hilft auf einen Blick zu erkennen, worum es geht; es kostet nichts.
  • Feste Breite, mit führenden Nullen. 0042 sortiert sich in jeder Liste korrekt ein; 42 nicht mehr, sobald 420 existiert.
  • Keine eingebaute Bedeutung. Abteilung, Etage oder Kaufjahr in die Ziffern zu codieren, veraltet schon beim ersten Umzug. Solche Fakten gehören in den Datensatz, wo sie sich bearbeiten lassen - die Nummer sollte immer nur „genau dieser Gegenstand” bedeuten.
  • Eine Nummer nie wiederverwenden, auch nicht nach einer Ausmusterung. Eine Nummer, ein Gegenstand, für immer.

Ein durchgerechnetes Beispiel

Ein Facility-Team beginnt, seine Ausstattung zu nummerieren: Die Reinigungsausrüstung bekommt CLN-0001 bis CLN-0023, die Erste-Hilfe-Kästen auf jeder Etage FA-0001 bis FA-0008. Jeder Gegenstand erhält ein Etikett mit der Nummer und einem scanbaren Code, und das Register speichert die Nummer neben Seriennummer, Kaufdetails und Standort. Wenn ein halbes Jahr später ein Prüfer fragt, welcher Staubsauger im März gekauft wurde, lautet die Antwort „CLN-0017” plus eine kurze Suche - statt eines Rundgangs durch die Lagerräume zum Vergleich der Typenschilder.

Nummern jenseits physischer Gegenstände

Asset-Nummern sind an physischer Ausstattung am sichtbarsten, doch dieselbe Disziplin gilt für die immaterielle Seite des Registers - auch Softwarelizenzen und digitale Datensätze brauchen eindeutige Kennungen, selbst wenn es nichts gibt, worauf man ein Etikett klebt. Die Unterscheidung behandelt der Eintrag materielle vs. immaterielle Assets; die Nummerierungsregel ist auf beiden Seiten dieselbe. In AMPthilly steht die interne ID jedes Assets im Datensatz neben der Seriennummer, und druckbare QR-Etiketten bringen sie auf den physischen Gegenstand - sodass ein Scan mit der Handykamera die Nummer zum vollständigen Profil auflöst.

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