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IT-Asset-Management

Was ist Hardware Asset Management (HAM)?

Hardware Asset Management (HAM) definiert: physische IT-Geräte vom Kauf bis zur Entsorgung verfolgen und wie es neben Software Asset Management steht.

AMPthilly Aktualisiert

Hardware Asset Management (HAM) ist die Verfolgung physischer IT-Geräte wie Laptops, Server und Peripherie vom Kauf bis zur Entsorgung.

Hardware Asset Management (HAM) ist die Praxis, die physische IT-Ausstattung eines Unternehmens - Laptops, Monitore, Telefone, Server, Peripherie - über ihr gesamtes Leben zu verfolgen, von der Bestellung bis zur Entsorgung. Jederzeit sollte es Antwort geben: Was besitzen wir, wer hat welches Stück, wo ist es, was hat es gekostet und wann endet die Garantie. HAM ist die eine Hälfte des IT-Asset-Managements; die andere, das Software Asset Management, kümmert sich um Lizenzen und Softwareberechtigungen statt um die Maschinen, auf denen sie laufen.

Was HAM abdeckt

Die kleinste Arbeitseinheit ist der Gerätedatensatz. Je Hardwarestück hält ein funktionierender HAM-Prozess fest: eindeutige Asset-ID und Seriennummer des Herstellers, Modell und Kategorie, aktueller Besitzer und Standort, Status (in Nutzung, eingelagert, in Reparatur, ausgemustert), Kaufdatum und -preis, Lieferant und Garantieende. Der Datensatz sammelt im Laufe der Zeit Historie - Zuweisungen, Reparaturen, Transfers -, sodass Fragen wie „Wer hatte diesen Laptop, bevor er kaputtging?” eine Antwort haben.

Die Frage des Umfangs zählt genauso wie die Felder. Laptops stehen immer auf der Liste; was durchrutscht, ist das unscheinbare Drumherum - Drucker, Dockingstations, Monitore und Netzwerktechnik im Technikschrank, in den seit der Installation niemand mehr geschaut hat.

Der Hardware-Lebenszyklus

HAM wird meist als Abfolge von Phasen beschrieben, jede mit einem Moment, in dem ein Datensatz entsteht oder sich ändert:

  1. Anfrage und Kauf - Bedarf genehmigt, Bestellung aufgegeben, Kosten erfasst.
  2. Annahme und Etikettierung - das Gerät bekommt bei der Ankunft Asset-ID und Etikett, bevor es im laufenden Betrieb untergeht.
  3. Rollout und Zuweisung - das Gerät wird einer Person, einem Team oder einem Standort ausgegeben, und der Datensatz hält das fest.
  4. Im Betrieb - Reparaturen, Besitzerwechsel und Zustandsänderungen werden erfasst, sobald sie eintreten.
  5. Austauschentscheidung - Alter, Reparaturhäufigkeit und Garantiestatus fließen in die Entscheidung „ersetzen oder behalten” ein.
  6. Ausmustern und entsorgen - die Daten werden sicher gelöscht, das Gerät verkauft, recycelt oder verschrottet, und der Datensatz wird geschlossen statt gelöscht.

Der häufige Fehler ist, Schritt 2 als optional zu behandeln. Ein Gerät, das ohne Etikett in den Betrieb geht, taucht meist erst beim nächsten Büroumzug wieder auf.

HAM vs. SAM

Hardware- und Software Asset Management stellen verschiedene Fragen an denselben Bestand. HAM fragt „Wo ist die Maschine und in welchem Zustand?”; SAM fragt „Wofür sind wir lizenziert, und stimmt die Nutzung mit dem Kauf überein?” - einschließlich der Frage, ob jede Lizenz eine Kauflizenz oder ein Abo ist. Beide überschneiden sich ständig: Einen Laptop auszugeben, weist meist auch Softwareplätze zu, und ihn auszumustern sollte sie wieder freigeben. Größere Bestände speisen beide außerdem aus Scans der IT-Discovery, die finden, was wirklich am Netz hängt und darauf installiert ist.

Häufige Fehler

  • Käufe erfassen, aber nicht die Verantwortung. Die Buchhaltung weiß, was gekauft wurde; niemand weiß, wer es jetzt hat.
  • Eine Tabelle ohne Verantwortlichen. Gemeinsam genutzte Tabellen verfallen, weil das Aktualisieren Sache aller und damit niemandes ist.
  • Keine konsequente Ereigniserfassung. Werden Übergaben, Reparaturen und Rückgaben nicht sofort erfasst, ist das Verzeichnis binnen sechs Monaten nur noch eine Schätzung.
  • Die Entsorgung ausblenden. Ausgemusterte Geräte mit Firmendaten darauf sind ein Sicherheitsproblem, kein Lagerproblem.

HAM in der Praxis

Für kleine und mittlere Teams besteht funktionierendes HAM aus einem Verzeichnis, Etiketten und einer Gewohnheit - jedes Gerät beim Kauf erfasst, jede Übergabe protokolliert, jede Reparatur am Datensatz. Das vollständige IT-Inventar bleibt dann verlässlich, ohne dass man es jährlich neu aufbauen muss. AMPthilly deckt genau dieses Muster ab: ein Inventarverzeichnis mit Feldern für Besitzer, Status, Garantie und Kauf, druckbare QR-Etiketten, die den Gerätedatensatz per Handykamera öffnen, Ausgabe und Rückgabe sowie eine dauerhafte Audit-Historie pro Asset - mit einem kostenlosen Plan (3 Nutzer, 25 Assets) für die ersten Geräte.

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